Sie sind haltbar, auch im ungekühlten Zustand, schnell zubereitet und relativ günstig – die Rede ist natürlich von Cup-Nudeln. Immer mehr Produkte dieser neuen Gruppe finden sich in den Supermärkten und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Dass es sich dabei nicht um die gesündeste Form der Ernährung handelt, das ist wohl allen Käufern der Nudeln bewusst. Was da aber alles drinsteckt, das wohl eher nicht.
Genau deswegen hat sich die Arbeiterkammer Oberösterreich entschieden einen aktuellen Test von Cup-Nudeln kostenfrei zur Verfügung zu stellen, wir haben uns die Ergebnisse genauer angesehen. Denn von 21 untersuchten Produkten, können 7 Produkte gerade mal ein „Weniger zufriedenstellend“ erreichen – also eine klassische 4 im Schulnoten-System. 6 Produkte sind als „durchschnittlich“ bewertet worden.AK OÖ
Zu den wichtigsten Gründen für die schlechte Beurteilung sind Inhaltsstoffe wie Palmöl, viel Zucker oder Salz, Fettgehalt und natürlich Geschmacksverstärker. Generell sind die Inhaltsangaben sehr lange und gefüllt mit lauter Fremdbezeichnungen, die man ohne Lexikon kaum zuordnen kann. Dazu schreiben die Tester vom „Konsument“:
„Auffallend sind die langen Zutatenlisten bei Cup-Nudeln. Ursache dafür ist nicht etwa, dass die Produkte besonders viele gesunde Ingredienzien enthalten, sondern eine Menge Zusatzstoffe. Neben Geschmacksverstärkern wie Mononatriumglutamat, Dinatriuminosinat und Dinatriumguanylat finden sich Säureregulatoren, Stabilisatoren, Backtriebmittel, Zucker in Form von Zucker oder Karamellzuckersirup und Aromen wie Entenaroma oder Huhnaroma. „Rekordhalter“ im Test waren die Nissin Asian Blast Cup Noodles 5 spices Beef mit sage und schreibe 14 Zusatzstoffen.“
Den gesamten Test und alle Ergebnisse kann man hier nachlesen.
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